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Lungenleiden wird oft falsch interpretiert

Atemnot kann ernsthafte Ursachen haben

Köln : Beim Treppensteigen oder Spazierengehen außer Atem – das kann ein Anzeichen für eine ernsthafte Lungenerkrankung sein. Auch Pfeifen oder Brummen beim Atmen, täglicher Husten sowie Auswurf können Warnsignale für eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung  (COPD) sein. Darauf weist die Patienteninformationsseite des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen hin. Die Krankheit entwickelt sich langsam über Jahre hinweg. Einer der Hauptrisikofaktoren ist Rauchen. Bei einer COPD sind die Atemwege dauerhaft verengt und die Lunge geschädigt.

Oft verwechseln Betroffene diese Symptome mit „harmlosen“ Raucherhusten oder Asthma. Unter anderem ein Lungenfunktionstest kann Aufschluss über die Ursache der Beschwerden geben. Wird eine COPD festgestellt, sollten Betroffene unbedingt aufhören zu rauchen.

Quelle: Süderländer Tageblatt/dpa

 

Eisenmangel verschlimmert COPD

Viele COPD-Patienten leiden unter Eisenmangel. Unbehandelt kann er die Entzündungsprozesse in der Lunge noch beschleunigen.

  • Die Folge: Die Atemnot wird schlimmer. Das geht aus einer aktuellen Studie aus England hervor, für die 113 Patienten mit der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD – auch Raucherbronchitis genannt- untersucht wurden. Jeder fünfte der untersuchten Patienten hatte Eisenmangel. Darauf machen jetzt die Lungenärzte des Bundesverbands der Pneumologen (BdP) aufmerksam.
  • Um den Mangel zu beheben, stehen verschiedene Eisenpräparate zur Verfügung. Welche im individuellen Fall geeignet sind, müssen Patienten mit ihrem Lungenfacharzt besprechen. Zudem wurde in Verbindung mit Eisenmangel ein Anstieg des Entzündungsmarkers C-reaktives Protein festgestellt.
  • Den Studienautoren zufolge führen wahrscheinlich die mit der Krankheit COPD einhergehenden Entzündungsprozesse, die ja nicht nur auf die Lunge beaschränkt sind, unter anderem auch zum Eisenmangel. Dabei treibt der Eisenmangel die Entzündung noch zusätzlich an und somit werden die Beschwerden der Betroffenen verstärkt“, erläutert Dr. Andreas Hellmann, praktizierender Pneumologe in einer Gemeinschaftspraxis für Lungen- und Bronchialheilkunde in Augsburg.
Quelle: Süderländer Tageblatt

 

Wichtiger Hinweis:
Gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit möchten wir daran erinnern, dass es für uns COPD-ler und für Asthmatiker besonders wichtig ist nur Kerzen ohne Paraffin zu verwenden, da sie für die Lunge schädlich sind.
Alternativen sind hochwertige Kerzen aus Bienen- oder Sojawachs ohne Paraffin. Wer ganz sicher gehen möchte, nimmt LED-Kerzen.